Asphaltmischanlage kurz vor Probebetrieb
03. Juni 2009
Markant ragt die grüne Technik über die Baumwipfel bei Bernbruch. Am Rande der Lessingstadt ist quasi gegenüber dem Hutberg eine weitere markante Landschafts-Silhouette entstanden. Die Asphalt - und Betontransportgesellschaft in Schwarzkollm – eine Tochterfirma der Natursteinwerke Weiland – wird hier künftig Asphalt produzieren. „Damit sichern wir eine höhere Wertschöpfung direkt vor Ort“, sagt Seniorchef Paul Weiland. Das Ganze hat sich das Unternehmen 2,6 Millionen Euro kosten lassen. Für die hochmoderne Anlage werden – wenn der Probebetrieb erfolgreich war – am Ende zwar nur drei neue Arbeitskräfte eingestellt, gleichzeitig aber wird das langfristige Engagement der Weilands in Kamenz gewissermaßen zementiert.
Es begann 2004 mit dem Wiederaufschluss des Grauwacke-Tagebaus am Ochsenberg. Viele Jahre hat Weiland darum gekämpft – unterstützt auch durch eine wirtschaftsförderfreundliche Stadtverwaltung, wie er betont. Kamenz hat sich gerade auch mit Blick auf die umstrittenen Neuaufschlusspläne der Norddeutschen Naturstein GmbH am Wal- und Wüsteberg stets mit den Abbaugegnern auf den Vernunft-Standpunkt gestellt: „Wozu weitere Landschaftsschäden provozieren, wenn es bereits genügend Steinbrüche in der Region gibt?“
Insofern fielen die Pläne der Familie Weiland immer auf fruchtbaren Boden. „Wir haben in Bernbruch für die nächsten 70 Jahre Arbeit“, sagt Paul Weiland. Dass ist ein Zeitraum, den er selbst nicht mehr ganz überschauen kann. Sohn Christoph schon eher, und die Familie sowieso. Die Natursteinwerke feierten vor knapp zwei Jahren ihren 125. Gründungstag im ganz großen Stil. Sogar Wirtschaftsminister Thomas Jurk hatte sich angesagt. Nicht von ungefähr, immerhin zählt das Familienunternehmen mit mehr als 130 Mitarbeitern schon zu den größeren Mittelständlern im Freistaat. „Erst in den vergangenen 14 Tagen haben wir wieder zehn Leute eingestellt“, so der Seniorchef. Rechtzeitig habe man sich auf die neuen Absatzbedingungen eingerichtet. „Der Regionalmarkt ist längst tot. Wir liefern vor allem nach Polen, nach Holland und zum neuen Flughafen in Berlin.“ Auch die Asphaltmischanlage – wo neben Bitumen und Sand vor allem die Grauwacke aus Bernbruch selbst veredelt wird – rechnet sich gerade mit Blick auf solche Großprojekte.
Mittlerweile sind in Bernbruch schon 32 Leute für das Familienunternehmen Weiland zugange. Den Wiederaufschluss des Steinbruches hat man sich einiges kosten lassen. Etwa 10 Millionen Euro sind in den auch juristisch hart erkämpften Erwerb der Bergbaurechte, in die Fläche und in die Abbautechnik nebst Bahnverladung geflossen. „Auch in die Zufahrtsstraße mit Brückenneubau haben wir einiges investiert“, so Weiland. Schließlich müssen die großen 42-Tonner heran- und wieder wegfahren können. Besonders freut den Seniorchef, dass auch die Anlieger in Bernbruch viel Verständnis für das rohstoffliche Engagement der Firma aufbringen. „Natürlich kann Lärm störend sein, so Weiland. „Wir halten die Belästigung aber in engen Grenzen, und das wird offenbar honoriert.“
Quelle: Sächsische Zeitung
Es begann 2004 mit dem Wiederaufschluss des Grauwacke-Tagebaus am Ochsenberg. Viele Jahre hat Weiland darum gekämpft – unterstützt auch durch eine wirtschaftsförderfreundliche Stadtverwaltung, wie er betont. Kamenz hat sich gerade auch mit Blick auf die umstrittenen Neuaufschlusspläne der Norddeutschen Naturstein GmbH am Wal- und Wüsteberg stets mit den Abbaugegnern auf den Vernunft-Standpunkt gestellt: „Wozu weitere Landschaftsschäden provozieren, wenn es bereits genügend Steinbrüche in der Region gibt?“
Insofern fielen die Pläne der Familie Weiland immer auf fruchtbaren Boden. „Wir haben in Bernbruch für die nächsten 70 Jahre Arbeit“, sagt Paul Weiland. Dass ist ein Zeitraum, den er selbst nicht mehr ganz überschauen kann. Sohn Christoph schon eher, und die Familie sowieso. Die Natursteinwerke feierten vor knapp zwei Jahren ihren 125. Gründungstag im ganz großen Stil. Sogar Wirtschaftsminister Thomas Jurk hatte sich angesagt. Nicht von ungefähr, immerhin zählt das Familienunternehmen mit mehr als 130 Mitarbeitern schon zu den größeren Mittelständlern im Freistaat. „Erst in den vergangenen 14 Tagen haben wir wieder zehn Leute eingestellt“, so der Seniorchef. Rechtzeitig habe man sich auf die neuen Absatzbedingungen eingerichtet. „Der Regionalmarkt ist längst tot. Wir liefern vor allem nach Polen, nach Holland und zum neuen Flughafen in Berlin.“ Auch die Asphaltmischanlage – wo neben Bitumen und Sand vor allem die Grauwacke aus Bernbruch selbst veredelt wird – rechnet sich gerade mit Blick auf solche Großprojekte.
Mittlerweile sind in Bernbruch schon 32 Leute für das Familienunternehmen Weiland zugange. Den Wiederaufschluss des Steinbruches hat man sich einiges kosten lassen. Etwa 10 Millionen Euro sind in den auch juristisch hart erkämpften Erwerb der Bergbaurechte, in die Fläche und in die Abbautechnik nebst Bahnverladung geflossen. „Auch in die Zufahrtsstraße mit Brückenneubau haben wir einiges investiert“, so Weiland. Schließlich müssen die großen 42-Tonner heran- und wieder wegfahren können. Besonders freut den Seniorchef, dass auch die Anlieger in Bernbruch viel Verständnis für das rohstoffliche Engagement der Firma aufbringen. „Natürlich kann Lärm störend sein, so Weiland. „Wir halten die Belästigung aber in engen Grenzen, und das wird offenbar honoriert.“
Quelle: Sächsische Zeitung
