Eine Belohnung für sonnige Ideen
21. Juli 2009
Das Lausitzer Seenland mit einem Solarauto erschließen oder mit einem Solarboot von See zu See schippern – so abwegig ist der Gedanke nicht. Den Stein ins Rollen brachten drei Maschinenbau- und Elektrotechnik-Studenten der Hochschule Lausitz (HL) Senftenberg, die zum Teil im Rahmen ihrer Diplomarbeiten an der Entwicklung der sonnenbetriebenen Fahrzeuge beteiligt waren. Für dieses Engagement ehrte die Paul-Weiland-Stiftung Peter Peine, Thomas Rieder und Christoph Schmidt jetzt in der Bauernstube an der Krabatmühle.
Stiftung als Entwicklungshelfer
Die jungen Tüftler nahmen neben einer Urkunde jeweils einen Scheck über 1000 Euro aus den Händen von Stifter Paul Weiland entgegen. Der Geschäftsführer der gleichnamigen ortsansässigen Natursteinwerke (siehe Kasten) hat die Stiftung vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Sie sieht sich als „Entwicklungshelfer“ für die Wirtschaft, besonders in der Lausitz, und ist laut Vorstandsmitglied Lars Neitzel in der Region die einzige Stiftung, die Forschung sowie Entwicklungsprojekte mit dem Ziel der wirtschaftlichen Umsetzung unterstützt. „Ihr seid Hoffnungsträger“, wandte er sich an die drei Ausgezeichneten. „Wir brauchen hier junge Leute, die innovativ sind und etwas tun.“ Solarboot und -mobil könnten hier gut verwendet werden.
Letzteres haben Peter Peine und Christoph Schmidt zusammen mit einem fächerübergreifenden Studententeam zwischen September und April für den Shell Eco Marathon im Mai auf dem Lausitzring entwickelt. „Unser Ziel war es, ein Mobil zu konzipieren, das mehr Energie produziert als es verbraucht“, erklärte Peter Peine. Der dreirädrige Einsitzer soll nun weiter optimiert werden. Denkbar sei, es für barrierefreien Tourismus einzusetzen: Behinderte oder weniger mobile Personen könnten damit das Seenland erkunden.
An der Fertigung des „lausitztypischen“ Solarboot-Prototyps in Form eines Spreewaldkahns war Thomas Rieder als Projektmanager beteiligt. Im Mai 2008 lief die Holz-Alu-Konstruktion vom Stapel und soll künftig den sanften Tourismus in der Region unterstützen – und die Wirtschaft, wenn Hersteller und Verleiher gefunden worden sind.
Fahrt durch den Steinbruch
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden selbst die größten Wissenschaftler ganz klein: Auf Einladung Paul Weilands unternahmen die Anwesenden eine Fahrt durch den Steinbruch mit seiner zirka 140 Meter tiefen Grube. Betriebsleiter Roland Schimank führte die Gäste unter anderem vorbei an der Mischanlage für Beton und Bitumen und den Brechern.
Die Wasserbausteine für die schiffbaren Überleiter im Seenland werden übrigens im Schwarzkollmer Steinbruch produziert, von dessen Anhöhe sich den Gästen ein herrlicher Blick über das weite Land bis Hoyerswerda, Boxberg und Schwarze Pumpe eröffnete.
Quelle: Sächsische Zeitung
Stiftung als Entwicklungshelfer
Die jungen Tüftler nahmen neben einer Urkunde jeweils einen Scheck über 1000 Euro aus den Händen von Stifter Paul Weiland entgegen. Der Geschäftsführer der gleichnamigen ortsansässigen Natursteinwerke (siehe Kasten) hat die Stiftung vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Sie sieht sich als „Entwicklungshelfer“ für die Wirtschaft, besonders in der Lausitz, und ist laut Vorstandsmitglied Lars Neitzel in der Region die einzige Stiftung, die Forschung sowie Entwicklungsprojekte mit dem Ziel der wirtschaftlichen Umsetzung unterstützt. „Ihr seid Hoffnungsträger“, wandte er sich an die drei Ausgezeichneten. „Wir brauchen hier junge Leute, die innovativ sind und etwas tun.“ Solarboot und -mobil könnten hier gut verwendet werden.
Letzteres haben Peter Peine und Christoph Schmidt zusammen mit einem fächerübergreifenden Studententeam zwischen September und April für den Shell Eco Marathon im Mai auf dem Lausitzring entwickelt. „Unser Ziel war es, ein Mobil zu konzipieren, das mehr Energie produziert als es verbraucht“, erklärte Peter Peine. Der dreirädrige Einsitzer soll nun weiter optimiert werden. Denkbar sei, es für barrierefreien Tourismus einzusetzen: Behinderte oder weniger mobile Personen könnten damit das Seenland erkunden.
An der Fertigung des „lausitztypischen“ Solarboot-Prototyps in Form eines Spreewaldkahns war Thomas Rieder als Projektmanager beteiligt. Im Mai 2008 lief die Holz-Alu-Konstruktion vom Stapel und soll künftig den sanften Tourismus in der Region unterstützen – und die Wirtschaft, wenn Hersteller und Verleiher gefunden worden sind.
Fahrt durch den Steinbruch
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden selbst die größten Wissenschaftler ganz klein: Auf Einladung Paul Weilands unternahmen die Anwesenden eine Fahrt durch den Steinbruch mit seiner zirka 140 Meter tiefen Grube. Betriebsleiter Roland Schimank führte die Gäste unter anderem vorbei an der Mischanlage für Beton und Bitumen und den Brechern.
Die Wasserbausteine für die schiffbaren Überleiter im Seenland werden übrigens im Schwarzkollmer Steinbruch produziert, von dessen Anhöhe sich den Gästen ein herrlicher Blick über das weite Land bis Hoyerswerda, Boxberg und Schwarze Pumpe eröffnete.
Quelle: Sächsische Zeitung
Asphaltmischanlage kurz vor Probebetrieb
03. Juni 2009
Markant ragt die grüne Technik über die Baumwipfel bei Bernbruch. Am Rande der Lessingstadt ist quasi gegenüber dem Hutberg eine weitere markante Landschafts-Silhouette entstanden. Die Asphalt - und Betontransportgesellschaft in Schwarzkollm – eine Tochterfirma der Natursteinwerke Weiland – wird hier künftig Asphalt produzieren. „Damit sichern wir eine höhere Wertschöpfung direkt vor Ort“, sagt Seniorchef Paul Weiland. Das Ganze hat sich das Unternehmen 2,6 Millionen Euro kosten lassen. Für die hochmoderne Anlage werden – wenn der Probebetrieb erfolgreich war – am Ende zwar nur drei neue Arbeitskräfte eingestellt, gleichzeitig aber wird das langfristige Engagement der Weilands in Kamenz gewissermaßen zementiert.
Es begann 2004 mit dem Wiederaufschluss des Grauwacke-Tagebaus am Ochsenberg. Viele Jahre hat Weiland darum gekämpft – unterstützt auch durch eine wirtschaftsförderfreundliche Stadtverwaltung, wie er betont. Kamenz hat sich gerade auch mit Blick auf die umstrittenen Neuaufschlusspläne der Norddeutschen Naturstein GmbH am Wal- und Wüsteberg stets mit den Abbaugegnern auf den Vernunft-Standpunkt gestellt: „Wozu weitere Landschaftsschäden provozieren, wenn es bereits genügend Steinbrüche in der Region gibt?“
Insofern fielen die Pläne der Familie Weiland immer auf fruchtbaren Boden. „Wir haben in Bernbruch für die nächsten 70 Jahre Arbeit“, sagt Paul Weiland. Dass ist ein Zeitraum, den er selbst nicht mehr ganz überschauen kann. Sohn Christoph schon eher, und die Familie sowieso. Die Natursteinwerke feierten vor knapp zwei Jahren ihren 125. Gründungstag im ganz großen Stil. Sogar Wirtschaftsminister Thomas Jurk hatte sich angesagt. Nicht von ungefähr, immerhin zählt das Familienunternehmen mit mehr als 130 Mitarbeitern schon zu den größeren Mittelständlern im Freistaat. „Erst in den vergangenen 14 Tagen haben wir wieder zehn Leute eingestellt“, so der Seniorchef. Rechtzeitig habe man sich auf die neuen Absatzbedingungen eingerichtet. „Der Regionalmarkt ist längst tot. Wir liefern vor allem nach Polen, nach Holland und zum neuen Flughafen in Berlin.“ Auch die Asphaltmischanlage – wo neben Bitumen und Sand vor allem die Grauwacke aus Bernbruch selbst veredelt wird – rechnet sich gerade mit Blick auf solche Großprojekte.
Mittlerweile sind in Bernbruch schon 32 Leute für das Familienunternehmen Weiland zugange. Den Wiederaufschluss des Steinbruches hat man sich einiges kosten lassen. Etwa 10 Millionen Euro sind in den auch juristisch hart erkämpften Erwerb der Bergbaurechte, in die Fläche und in die Abbautechnik nebst Bahnverladung geflossen. „Auch in die Zufahrtsstraße mit Brückenneubau haben wir einiges investiert“, so Weiland. Schließlich müssen die großen 42-Tonner heran- und wieder wegfahren können. Besonders freut den Seniorchef, dass auch die Anlieger in Bernbruch viel Verständnis für das rohstoffliche Engagement der Firma aufbringen. „Natürlich kann Lärm störend sein, so Weiland. „Wir halten die Belästigung aber in engen Grenzen, und das wird offenbar honoriert.“
Quelle: Sächsische Zeitung
Es begann 2004 mit dem Wiederaufschluss des Grauwacke-Tagebaus am Ochsenberg. Viele Jahre hat Weiland darum gekämpft – unterstützt auch durch eine wirtschaftsförderfreundliche Stadtverwaltung, wie er betont. Kamenz hat sich gerade auch mit Blick auf die umstrittenen Neuaufschlusspläne der Norddeutschen Naturstein GmbH am Wal- und Wüsteberg stets mit den Abbaugegnern auf den Vernunft-Standpunkt gestellt: „Wozu weitere Landschaftsschäden provozieren, wenn es bereits genügend Steinbrüche in der Region gibt?“
Insofern fielen die Pläne der Familie Weiland immer auf fruchtbaren Boden. „Wir haben in Bernbruch für die nächsten 70 Jahre Arbeit“, sagt Paul Weiland. Dass ist ein Zeitraum, den er selbst nicht mehr ganz überschauen kann. Sohn Christoph schon eher, und die Familie sowieso. Die Natursteinwerke feierten vor knapp zwei Jahren ihren 125. Gründungstag im ganz großen Stil. Sogar Wirtschaftsminister Thomas Jurk hatte sich angesagt. Nicht von ungefähr, immerhin zählt das Familienunternehmen mit mehr als 130 Mitarbeitern schon zu den größeren Mittelständlern im Freistaat. „Erst in den vergangenen 14 Tagen haben wir wieder zehn Leute eingestellt“, so der Seniorchef. Rechtzeitig habe man sich auf die neuen Absatzbedingungen eingerichtet. „Der Regionalmarkt ist längst tot. Wir liefern vor allem nach Polen, nach Holland und zum neuen Flughafen in Berlin.“ Auch die Asphaltmischanlage – wo neben Bitumen und Sand vor allem die Grauwacke aus Bernbruch selbst veredelt wird – rechnet sich gerade mit Blick auf solche Großprojekte.
Mittlerweile sind in Bernbruch schon 32 Leute für das Familienunternehmen Weiland zugange. Den Wiederaufschluss des Steinbruches hat man sich einiges kosten lassen. Etwa 10 Millionen Euro sind in den auch juristisch hart erkämpften Erwerb der Bergbaurechte, in die Fläche und in die Abbautechnik nebst Bahnverladung geflossen. „Auch in die Zufahrtsstraße mit Brückenneubau haben wir einiges investiert“, so Weiland. Schließlich müssen die großen 42-Tonner heran- und wieder wegfahren können. Besonders freut den Seniorchef, dass auch die Anlieger in Bernbruch viel Verständnis für das rohstoffliche Engagement der Firma aufbringen. „Natürlich kann Lärm störend sein, so Weiland. „Wir halten die Belästigung aber in engen Grenzen, und das wird offenbar honoriert.“
Quelle: Sächsische Zeitung
Ein Hoch den Schenkenden
28. Mai 2009
Die Krabatmühle wächst und gedeiht. Und die Touristen kommen, obwohl sie noch gar nicht fertig, sondern eine Baustelle ist. Doch die Mühle gedeiht nicht von allein. Besucher kaufen Plinse und zahlen damit nicht nur die Speise, sondern leisten einen kleinen Beitrag für den Bau. So viele Leute helfen, spenden Geld oder stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung, schenken Dinge, setzen sich auf politischer Ebene ein. So war das auch bei der gestrigen Grundsteinlegung: Günter Zirnstein übergab die Kopie der Schenkungsurkunde des Gutes Groß Särchen an den historischen Krabat Johann von Schadowitz. Markus Graupner von der Fachhochschule Holztechnik Pulsnitz überreichte seine Technikerarbeit über das Wasserrad. Und Steinbruchbesitzer Paul Weiland händigte einmal mehr einen Scheck an den Förderverein aus. Diesmal über 2000 Euro. Natürlich sorgte das für Freude
Diese Mühle im Koselbruch ist wirklich etwas Besonderes. Ihre Magie öffnet Ohren, Herzen und Geldbörsen. Möge ihr diese Fähigkeit bewahrt bleiben.
Quelle: Sächsische Zeitung
Diese Mühle im Koselbruch ist wirklich etwas Besonderes. Ihre Magie öffnet Ohren, Herzen und Geldbörsen. Möge ihr diese Fähigkeit bewahrt bleiben.
Quelle: Sächsische Zeitung
Natursteinwerke Weiland fertigen neue Produktlinie
21. Juni 2008
Schwarzkollm. Die Firma Asphalt- und Transportbeton (ATS), ein Unternehmen der Natursteinwerke Weiland GmbH, hat die Produktion eines neuen Wand- und Boxensystems aufgenommen. „Wir erwarten eine echte Marktlücke“, sagt Inhaber Paul Weiland über das sogenannte Tecstonsystem. Es sei eine hochwertige und flexible Alternative für Winkelstützwände, Trennwände und Abstützungen aller Art. Die Elemente eigneten sich besonders als Lärmschutzwand. Nach Aussage von Paul Weiland gebe es in der Region bereits entsprechende Abnehmer. (aw)
Quelle: Sächsische Zeitung
Quelle: Sächsische Zeitung
